VORBERICHT

HC Einheit Halle - VfL Fredenbeck
Samstag, 20. September 2008, 19:30 Uhr im BiZ
 

Konzentration auf den Ligaalltag vor großem Pokalfight
Einheit empfängt den VfL Fredenbeck
Mit Erfolg selbstbewusst in das Pokalspiel

 
von Frank Paulat
 

Das große Pokalspiel am kommenden Mittwoch gegen den EHF-Cupsieger HSG Nordhorn vor Augen müssen sich die Handballer des HC Einheit Halle am kommenden Samstagabend zunächst einmal noch auf den Ligaalltag konzentrieren. Dort erwartet Einheit ab 19.30 Uhr im BiZ ebenfalls ein Team aus Norddeutschland und zwar den ehemaligen Bundesligisten VfL Fredenbeck.

Beim VfL träumt man nach dem Abstieg im Juni 2006 wieder vom bezahlten Handball. In dieser Saison will man sich im oberen Tabellendrittel einnisten, um dann die Fühler wieder in Richtung 2. Bundesliga ausstrecken zu können. Hierzu war der VfL, der im letzten Jahr bereits den vierten Platz belegte, in der Sommerpause auf dem Transfermarkt aktiv.

Drei Spieler wurden ausgemustert und in die 2. Mannschaft abgeordnet. Mit Martin Stumps verlor der VfL aber auch ein großer Talent, das zur SG Wallau-Massenheim abwanderte. Doch diese vier Abgänge wurden mit sieben Neuzugängen kompensiert.  Pascal Sauff, Benjamin Gehlken und Lukas Kraeft entstammen dem eigenen Nachwuchs. Ilias Sevastidis (Appo. Kalamarias - Griechenland), Moritz Sierwald (Bützfleth), Marcin Miac (Koszalin - Polen) und Patrick Ranzenberger (Ahrensburg) wurden eingekauft. Mit dem nun 18 Spieler umfassenden Kader soll in diesem Jahr also der Sprung unter die ersten Drei gelingen.

Doch der Saisonstart verlief für den VfL alles andere als verheißungsvoll. Zunächst kassierte man beim Aufsteiger Aschersleben eine knappe 31:32-Niederlage, ehe es in der Heimhalle gegen den zweiten Liganeuling, die zweite Mannschaft des halleschen Pokalgegners HSG Nordhorn, nur zu einem 22:22 reichte. Von einem „holprigen Saisonstart“ ist auf der Fredenbecker Homepage deshalb zu lesen, was deutlich macht, das die Verantwortlichen mit einem mageren Pünktchen alles andere als zufrieden sind. Zudem sind die Aussichten auf Verbesserung der Punktebilanz nicht die Besten, denn nach dem Duell bei der heimstarken Einheit gastiert in der nächsten Woche ausgerechnet der Topfavorit aus Edewecht in Fredenbeck.

Der HCE trifft folglich auf „angeschossenes Wild“ und das ist bekanntlich am gefährlichsten. Doch in erster Linie plagen Einheit etliche Personalsorgen. So konnte Christian Dreibrodt bislang aufgrund eines grippalen Infekts nicht am Training teilnehmen. Außerdem bangt Trainer Dima Radkevich auch um den Einsatz von Helmut Feger (Aduktorenprobleme) und Max Haase (Rückenbeschwerden). Gut möglich also, dass der Weisrusse am Samstag mal wieder selbst auflaufen muss.

18.09.2008