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Das große Pokalspiel am
kommenden Mittwoch gegen den EHF-Cupsieger HSG Nordhorn vor
Augen müssen sich die Handballer des HC Einheit Halle am
kommenden Samstagabend zunächst einmal noch auf den Ligaalltag
konzentrieren. Dort erwartet Einheit ab 19.30 Uhr im BiZ
ebenfalls ein Team aus Norddeutschland und zwar den ehemaligen
Bundesligisten VfL Fredenbeck.
Beim VfL träumt man nach dem Abstieg im Juni
2006 wieder vom bezahlten Handball. In dieser Saison will man
sich im oberen Tabellendrittel einnisten, um dann die Fühler
wieder in Richtung 2. Bundesliga ausstrecken zu können. Hierzu
war der VfL, der im letzten Jahr bereits den vierten Platz
belegte, in der Sommerpause auf dem Transfermarkt aktiv.
Drei Spieler wurden ausgemustert und in die 2.
Mannschaft abgeordnet. Mit Martin Stumps verlor der VfL aber
auch ein großer Talent, das zur SG Wallau-Massenheim abwanderte.
Doch diese vier Abgänge wurden mit sieben Neuzugängen
kompensiert. Pascal Sauff, Benjamin
Gehlken und Lukas Kraeft entstammen dem eigenen Nachwuchs. Ilias
Sevastidis (Appo. Kalamarias - Griechenland), Moritz Sierwald (Bützfleth),
Marcin Miac (Koszalin - Polen) und Patrick Ranzenberger
(Ahrensburg) wurden eingekauft. Mit dem nun 18 Spieler
umfassenden Kader soll in diesem Jahr also der Sprung unter die
ersten Drei gelingen.
Doch der Saisonstart verlief für den VfL alles
andere als verheißungsvoll. Zunächst kassierte man beim
Aufsteiger Aschersleben eine knappe 31:32-Niederlage, ehe es in
der Heimhalle gegen den zweiten Liganeuling, die zweite
Mannschaft des halleschen Pokalgegners HSG Nordhorn, nur zu
einem 22:22 reichte. Von einem „holprigen Saisonstart“ ist auf
der Fredenbecker Homepage deshalb zu lesen, was deutlich macht,
das die Verantwortlichen mit einem mageren Pünktchen alles
andere als zufrieden sind. Zudem sind die Aussichten auf
Verbesserung der Punktebilanz nicht die Besten, denn nach dem
Duell bei der heimstarken Einheit gastiert in der nächsten Woche
ausgerechnet der Topfavorit aus Edewecht in Fredenbeck.
Der HCE trifft folglich auf „angeschossenes
Wild“ und das ist bekanntlich am gefährlichsten. Doch in erster
Linie plagen Einheit etliche Personalsorgen. So konnte Christian
Dreibrodt bislang aufgrund eines grippalen Infekts nicht am
Training teilnehmen. Außerdem bangt Trainer Dima Radkevich auch
um den Einsatz von Helmut Feger (Aduktorenprobleme) und Max
Haase (Rückenbeschwerden). Gut möglich also, dass der Weisrusse
am Samstag mal wieder selbst auflaufen muss.
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