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Nach einer Punktspielpause am letzten Wochenende nimmt die
Regionalliga Nord am kommenden Wochenende wieder Fahrt auf. Für
den HC Einheit sieht der Spielplan in den kommenden Wochen dabei
zwei ganz schwere Aufgaben vor. Bevor am 18. Oktober im BiZ das
große Derby zwischen dem HCE und der HG 85 Köthen auf dem
Programm steht, muss Einheit am kommenden Samstag zum bislang
ungeschlagenen Tabellenführer VfL Edewecht reisen.
Der VfL, der sich im letzten Jahr noch mit Platz 2 zufrieden
geben musste, ist mit einer klaren Zielstellung in die Saison
gestartet die unmissverständlich Aufstieg in die 2. Bundesliga
lautet. Dieser ehrgeizigen Vorgabe haben die Norddeutschen
bislang auch Taten folgen lassen. Fünf Spiele – fünf Siege, so
lautet die makellose Bilanz der Edewechter.
Am letzten Samstag wurde in einem vorgezogen Spiel der ATSV
Habenhausen mit 35:24 „abgefertigt“. Das Ergebnis täuscht dabei
noch über den Spielverlauf hinweg, lag doch der VfL bereits mit
34:18 in Front, ehe der VfL zum Unmut von Teammager Manfred
Trepper in den Schlussminuten die Zügel noch schleifen ließ.
„Wir können es besser, vor allem wenn ich an die erste
Halbzeit denke. Die Schlussphase war gar nichts“, ärgerte sich
der Teamchef trotz des klaren Erfolgs.
Doch der kommt nicht von ungefähr, angesichts der personellen
Verstärkungen vor dem Saisonstart gilt der VfL ligaweit als der
Anwärter Nummer 1 auf den Aufstiegsplatz. Vom Zweitligisten HSG
Varel kam Arek Blacha, der im rechten Rückraum schon 16 Treffer
erzielen konnte und sich auf dieser Position mit Sebastian
Redeker (23 Treffer) perfekt ergänzt. Ergänzt wird der
wurfgewaltige Rückraum des VfL durch Robert Delinac auf der
Rückraummitte (kam vom VfL Horneburg) und Jörn Wolterink, mit 36
Treffer die aktuelle Nummer 2 der Torschützenliste.
Gegen diese, laut HCE-Coach Dima Radkevich „ausgeglichen
besetzte Mannschaft ohne Schwächen“, soll am Samstag Zählbares
herausspringen. Bange machen gilt nicht, denn „eine Chance haben
wir gegen jeden Gegner“, so Radkevich weiter. Allerdings muss er
weiterhin auf seinen Topscorer Christian Dreibrodt verzichten,
den noch immer eine langwierige Viruserkrankung plagt.
„Christian muss noch immer Antibiotika einnehmen und hat seit
drei Wochen nicht trainiert, da kommt ein Einsatz am Samstag auf
keinen Fall in Frage“, so Radkevich. |