VORBERICHT

VfL Edewecht -  HC Einheit Halle
Samstag, 11. Oktober 2008, 16.30 Uhr
 
Einheit in Edewecht in der Außenseiterrolle
Ungeschlagener VfL Edewecht empfängt HC Einheit
 
von F. Paulat
 

Nach einer Punktspielpause am letzten Wochenende nimmt die Regionalliga Nord am kommenden Wochenende wieder Fahrt auf. Für den HC Einheit sieht der Spielplan in den kommenden Wochen dabei zwei ganz schwere Aufgaben vor. Bevor am 18. Oktober im BiZ das große Derby zwischen dem HCE und der HG 85 Köthen auf dem Programm steht, muss Einheit am kommenden Samstag zum bislang ungeschlagenen Tabellenführer VfL Edewecht reisen.

Der VfL, der sich im letzten Jahr noch mit Platz 2 zufrieden geben musste, ist mit einer klaren Zielstellung in die Saison gestartet die unmissverständlich Aufstieg in die 2. Bundesliga lautet. Dieser ehrgeizigen Vorgabe haben die Norddeutschen bislang auch Taten folgen lassen. Fünf Spiele – fünf Siege, so lautet die makellose Bilanz der Edewechter.

Am letzten Samstag wurde in einem vorgezogen Spiel der ATSV Habenhausen mit 35:24 „abgefertigt“. Das Ergebnis täuscht dabei noch über den Spielverlauf hinweg, lag doch der VfL bereits mit 34:18 in Front, ehe der VfL zum Unmut von Teammager Manfred Trepper in den Schlussminuten die Zügel noch schleifen ließ.  „Wir können es besser, vor allem wenn ich an die erste Halbzeit denke. Die Schlussphase war gar nichts“, ärgerte sich der Teamchef trotz des klaren Erfolgs.

Doch der kommt nicht von ungefähr, angesichts der personellen Verstärkungen vor dem Saisonstart gilt der VfL ligaweit als der Anwärter Nummer 1 auf den Aufstiegsplatz. Vom Zweitligisten HSG Varel kam Arek Blacha, der im rechten Rückraum schon 16 Treffer erzielen konnte und sich auf dieser Position mit Sebastian Redeker (23 Treffer) perfekt ergänzt. Ergänzt wird der wurfgewaltige Rückraum des VfL durch Robert Delinac auf der Rückraummitte (kam vom VfL Horneburg) und Jörn Wolterink, mit 36 Treffer die aktuelle Nummer 2 der Torschützenliste.

Gegen diese, laut HCE-Coach Dima Radkevich „ausgeglichen besetzte Mannschaft ohne Schwächen“, soll am Samstag Zählbares herausspringen. Bange machen gilt nicht, denn „eine Chance haben wir gegen jeden Gegner“, so Radkevich weiter. Allerdings muss er weiterhin auf seinen Topscorer Christian Dreibrodt verzichten, den noch immer eine langwierige Viruserkrankung plagt. „Christian muss noch immer Antibiotika einnehmen und hat seit drei Wochen nicht trainiert, da kommt ein Einsatz am Samstag auf keinen Fall in Frage“, so Radkevich.
10.10.2008