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Schon vor Spielbeginn standen die Sterne für
unsere 2. Männermannschaft um Trainer Lothar Klatt denkbar
schlecht. Im A-Jugendspiel tags zuvor verletzten sich die
Akteure Chris Meyer (Verdacht auf Achillessehnenanriss),
Chris-Richard Alisch (Knie) und Pascal Malisch
(Gesichtsverletzung) so schwer, dass ein Einsatz nicht in Frage
kam. Vor allem der Ausfall von Pascal Malisch, dem einzigen
A-Jugend sowie 2. Mannschaftstorhüter, wog schwerwiegend.
Kurzerhand wurde Martin Richter als Torhüter nachberufen, da
Neuzugang Andreas Feineis noch bis Dezember gesperrt ist.
Um 15.OO Uhr fing der "Hexenkessel" in Schafstädt an zu
brodeln. Vor einer sehr aggressiven Heimkulisse ging Steuden mit
2:0 in Führung und überrannte dabei die Sieben um Lothar Klatt
förmlich. In der Folgezeit kam unsere Zweite aber immer besser
ins Spiel, jedoch wuchs der Vorsprung Steudens kontinuierlich
an, sodass sie eine zeitweise Führung von sechs Toren
innehatten. Steudens harte Spielweise (vor allem in der Abwehr)
und ihr stämmiger Kreis brachten unsere Abwehr ständig in
Schwierigkeiten. Steudens harte Spielweise forderte eine weitere
Bereicherung des Halleschen Lazaretts: Christian Gasts Ausfall
in der 25. Minute (lockerer Backenzahn). Zudem bewiesen die
Schiedsrichter eine ungewöhnliche Spielführungsweise, die auf
beiden Seiten zu ständigen Protesten führte, jedoch summa
summarum recht ausgeglichen war. Insgesamt zwei rote Karten
(Schlüter '18 und Wiesigkstrauch '56) zeugen von einem sehr
harten und umkämpften Spiel. Halle glich durch disziplinierte
Spielweise und hartem Kampf in der 51. Minute durch den
quirligen Patrick Hieronymus, der in diesem Spiel vor allem in
den Schlussminuten Nervenstärke und Treffsicherheit bewies,
zum 30:30 aus. Das erste Führungstor für Halle erzielte Stephan
Schrödter in der 52. Minute durch einen Gewaltwurf in den
gegnerischen Kasten. Doch dadurch zeigte sich die Steudener
Mannschaft wenig beeindruckt und glich zum 31:31 aus. Nach
der erneuten Führung durch Schrödter in der 54. Minute ließ sich
dieser von einer sehr fragwürdigen Schiedsrichterentscheidung
provozieren und holte sich seine erste Zeitstrafe ab. In der
Folgezeit fand Halle in Unterzahl kein weiteres Angriffs- oder
Abwehrmittel, sodass sich Steuden vor heimischer Kulisse bis
zum 34:32 absetzen konnte. Den Schlusspunkt unter
die Partie setzte unser am heutigen Tage sehr starker Patrick
Hieronymus 5 Sekunden vor Schluss, durch einen schönen
Kopfroller über Steudens Torhüter, was aber letztlich nur
Ergebnismakulatur war.
Richter; Schlüter (1) '18. Min
Rot, Gräbner (1), Jahn (2), Jahreis (2), Gast (2),
Wiesigkstrauch (3), Plitz (4/1)Schmidt (5), Hieronymus (6),
Schrödter (7/1)
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