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Nach dem aufgrund zu vieler Krankheitsfälle
abgesagten A-Jugendspiel am Samstag, hieß es für die Spieler der
„Zweiten“, am Sonntag gegen den Lokalrivalen MSV Buna Schkopau
zu punkten. Schon im Vorfeld war klar, dass es kein Spiel wie
jedes andere werden würde.
Beim Wiedersehen mit den alten Hallenser
Spielern Lars Herzfeld, Andreas „Eisen“ Pech und Marcus Renner
sowie dem Schkopauer Neutrainer Harry Renner lief der Gastgeber
in Merseburg lange Zeit einem Rückstand hinterher. Nach
anfänglichem 2:0 ging unsere „Zweite“ schnell mit 2:6 in Führung
und ließ der Schkopauer Abwehr dabei keine Chance.
Die frühe Auszeit auf Seiten der Gastgeber
zeigte jedoch Wirkung. In den Folgeminuten kamen die Platzherren
Tor um Tor heran und drängten schließlich auf den Ausgleich.
Doch damit nicht genug. Nach passablem 5-Tore-Vorsprung unseres
Teams zeigte die Anzeigetafel beim Pausensignal eine 14:12
Führung für die Gastgeber an. Die beiden Zeitstrafen von Patrick
Hieronymus und Jan Wiesigkstrauch in der 28. Minute waren dabei
der in manchen Situationen desorientierten Hallenser Abwehr
nicht gerade dienlich.
Die Halbzeitansprache von Trainer Lothar
Klatt konnte angesichts des desolaten Einbruchs zum Ende der
ersten Halbzeit nur entsprechend hart ausfallen.
Jedoch zeigte diese offensichtlich nicht die
erhoffte Wirkung. Schkopau hielt unsere Männer weitgehend auf
sicherem Abstand.
Erst gegen Mitte der zweiten Hälfte gelang es
den Spielern um Kapitän Bendedikt Schmidt, zum 19:19
auszugleichen. Doch auch davon zeigte sich das Team von Trainer
Harry Renner unbeeindruckt und zog abermals auf 2-Tore (21:19)
davon.
In der Schlussphase des Spiels musste sich
dann wohl der eine oder andere Zuschauer die Augen reiben.
Der „Einheit- Zweiten“ gelang es in über 10
Minuten nicht, mehr als 2 Tore zu werfen. So musste man Schkopau
durch zu viele Fehler im Angriff- und Abwehrverhalten auf 4 Tore
Vorsprung ziehen lassen.
Ein Blick auf die Anzeigetafel brachte jedem
Anwesenden Gewissheit - der Gastgeber führte 4 Minuten vor
Schluss 27:23.
Die Partie schien bereits entschieden, doch
unbändiger Wille und eine starke Torhüterleistung brachte den
HCE zurück ins Spiel.
Man profitierte dabei von einer Reihe
berechtigter Zeitstrafen und technischer Fehler seitens des
Gegners. Als probates Mittel erwies sich zudem gegen einen auf
drei Feldspieler dezimierten Widerpart die taktisch höchst
angebrachte Manndeckung.
Minuten vorher hätten wohl kaum die kühnsten
Optimisten darauf gewettet- 15 Sekunden vor der Schlusssirene
glich unsere Mannschaft zum 27:27 aus.
Mit dem Ergebnis kann man in Anbetracht des
Spielverlaufs wohl zufrieden sein, mit der Leistung der
Mannschaft nicht in allen Belangen.
Will man am kommenden Wochenende gegen den
Spitzenreiter aus Landsberg vor heimischer Kulisse etwas reißen,
muss eine deutliche Leistungssteigerung her.
*1 Richter *12 Malisch; *8 Schrödter
(2), *17 Hieronymus (3), *21 Plitz (3), *25
Wiesigkstrauch (3), *35 Schmidt (5), *70
Jahreis (1), *71 Großmann (3) *89 Schlüter (6)
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