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Nach einem punktspielfreien
Wochenende, der ganz im Zeichen des Pokalgeschehens
stand, kehrt beim HC Einheit Halle am kommenden Samstag
ab 19.30 Uhr im Heimspiel gegen den TV Jahn Duderstadt
wieder der Ligaalltag ein. Aufgrund des vorzeitigen
Pokalaus im Halbfinale hatten die Spieler des HCE zwei
Wochen Zeit ihre Blessuren auszukurieren und können nun
voll auf das letzte Saisondrittel konzentrieren.
Nach dem Rückschlag am letzten
Spieltag im Derby gegen Köthen, dass Einheit mit 25:30
verlor, und dem damit verbundenen Abrutschen auf den
siebten Tabellenplatz, wollen die Hallenser mit einem
Heimerfolg den Abstand zum fünften Tabellenplatz nicht
noch weiter anwachsen lassen. Denn aufgrund der
durchwachsenen Rückrundenbilanz von 6:6 Punkten droht
das erklärte Saisonziel des HCE, eine Platzierung unter
den besten fünf Mannschaften, im Falle einer weiteren
Niederlage schon frühzeitig aus den Augen verloren zu
gehen.
„Wir wollen gegen Duderstadt
unbedingt gewinnen“, stellt HCE-Coach Dima Radkevich
dann auch unmissverständlich klar, der anders als in den
letzten Wochen, endlich wieder aus dem Vollen schöpfen
kann. „Bis auf Christian Dreibrodt sind alle Spieler fit
und einsatzbereit.“ Aber auch beim Langzeiterkrankten
Dreibrodt ist endlich Licht am Ende des Tunnels
erkennbar. „Christian steigt in dieser Woche wieder ins
Mannschaftstraining ein“, so Radkevich. Wann Dreibrodt
jedoch
wieder auf das Handballparkett zurückkehrt, steht noch
nicht fest. „Wir werden ihn jetzt ganz behutsam wieder
an das normale Trainingspensum heranführen, wollen dabei
aber nichts überstürzen.“
Ganz andere Sorgen bewegen derweil
die Duderstädter, die sich trotz des Heimspielsieges
über die Bundesligareserve der HSG Nordhorn am letzten
Spieltag (31:28) noch immer nicht aller Abstiegsängste
entledigen konnten. Schuld daran ist die magere
Punkteausbeute anno 2009, denn seit Jahresbeginn konnte
der TV Jahn in sieben Spielen nur vier Punkte sammeln.
Den lange Zeit im gesicherten Mittelfeld platzierten
Niedersachsen droht nun aufgrund der aktuellen
Tabellensituation in der 2. Bundesliga Nord doch noch
einmal Ungemach.
Denn
verbleiben der TSV Bremervörde (derzeit 16.)
und der SV Anhalt Bernburg (18.) auf den
Abstiegsrängen, muss die Zahl der regulären Absteiger
von zwei auf vier aufgestockt werden, um die Anzahl der
Regionalligisten auch im nächsten Jahr konstant zu
halten. Die 21 Pluspunkte, die die Duderstädter bislang
sammeln konnten, dürften dann jedoch nicht ausreichen,
um die Klasse zu halten. Duderstadts Trainer Stephan
Albrecht sieht sein Team jedoch im Aufwind. Er deutete
den Erfolg gegen Nordhorn II als Trendwende und hofft
auf nun bessere Zeiten. „Wir
haben in unserem Spiel noch immer einige Baustellen,
aber wir sind auf dem richtigen Weg“.
Die tragenden Säulen seiner Mannschaft sind Stefan
Pietsch und Marco Krist im rechten bzw. linken Rückraum
sowie Nerijus Kesilis am Kreis, denen allesamt in dieser
Saison bereits mehr als 100 Treffer gelangen. Die
Stärken in der Offensive kommen jedoch allzu oft durch
Patzer in der Defensive nicht zum Tragen, so auch im
Hinspiel, dass Einheit knapp mit 32:31 für sich
entscheiden konnte. Diesen Erfolg will der HCE am
Samstag noch Möglichkeit wiederholen. |